... was jedoch dem regelmäßigen Besucher der größten deutschen Website zum Thema Golf (Mobile Golfwelt auf Golf.de) so erscheinen muss. Der erst unlängst geschaffene Begriff "App" steht als allgemeine Abkürzung für "Application" (also: Anwendung, Progrämmchen), die von Nutzern aktueller Smartphones aus verschiedenen Quellen auf das eigene Gerät heruntergeladen und genutzt werden können.
Begonnen hat der echte Boom dieser Apps wohl durch die Einführung des iPhone der Firma Apple. Mehr und mehr, kostenlose wie kostenpflichtige, Anwendungen landeten im Marktplatz iTunes Store dieser Firma. Durch sehr geschickte Marketingstrategien und PR-Maßnahmen wuchs in vielen Mobiltelefonnutzern der Drang, sich auch ein solches Gerät zuzulegen. Über Für und Wider soll hier nicht diskutiert werden, denn ein "echter" Apple-Nutzer ist auch oftmals ein Hasser eines anderen, äußerst verbreiteten Betriebssystems ... und nur selten davon abzubringen.
Mich zog aber nie etwas in diese Richtung, mich näher mit dem Betriebssystem iOS dieses Herstellers zu befassen. Nach doch recht langem Zögern wagte ich endlich den Schritt, mein gestandenes 'Handy' eines skandinavischen Herstellers nach fast vier Jahren Nutzung auf dem Dachboden einzulagern und endlich ein Smartphone zu erwerben. Ein solches Gerät sollte bei mir die sagenumwobenene eierlegende Wollmilchsau sein (... hat jemand ein Foto dieser Spezies? ;) - und ist es auch. Neben Telefonieren kann es durch ein GPS-Modul samt Software eines renommierten Herstellers sowie einem PDF-Reader meinen bisher parallel genutzten PDA (Pocket PC) vollständig ersetzen, kann schöne Fotos und HD-Filme machen, mich per WLAN in Funknetzwerke einloggen und via Mobilfunk in HSDPA-Highspeed durchs Netz reisen lassen. Weiter klinkt sich das kluge Gerät mittels Bluetooth in die Freisprecheinrichtung meines Autos ein, sobald ich dort einsteige. Und es ist kein iOS-Gerät, sondern eines mit dem sich rasant entwickelnden Betriebssystem Android, wofür ich mich nach reiflicher Überlegung und Vorab-Recherche entschied.
Zurück zum Anfang: Auf der Website von golf.de sind viele nette, teils kostenpflichtige Apps aufgeführt, rezensiert und zum Download verlinkt. Bis auf eine Ausnahme führen alle Empfehlungen in den iTunes Store. Innerhalb des neuen Ablegers der golf.de für moderne Spielereien namens Neogolf.de findet der Besucher in der Kategorie Software gesammelt eine Menge an Anwendungen - ausschliesslich nutzbar für Besitzer des iPhone (neogolf.de).
Warum mich diese Einseitigkeit stört? Nicht, weil ich Neid hege, diese Apps auf meinem Android-Gerät nicht benutzen zu können ... eher, weil scheinbar der Blick der dortigen Contentersteller etwas sehr getunnelt ist. Zur Veranschaulichung einmal eine nicht ganz, aber recht aktuelle Grafik, die die Marktanteile der verschiedenen Betriebssysteme bildhaft treffend darstellt.
Eine weitergehende Meinungsäußerung kann ich mir an dieser Stelle wohl ersparen.
Einen habe ich aber noch :). ZDNet hat Ende April eine Meldung über die Verbreitung von Apps bezogen auf die verschiedenen Betriebssysteme verfasst: App-Markt: Android überholt iPhone bis Juli
(Die im obigen Text benutzen Markennamen dienen nur der Erläuterung und sind Inhaber der jeweiligen Firmen.)
Mittwoch, 19.01.2011, Abu Dhabi (UAE), Abu Dhabi HSBC Golf Championship: Wie üblich werden die "Größen" im Teilnehmerfeld des wirklich hochklassig besetzten Turniers im Vorfeld als favorisiert und chancenreich dargestellt. Da tauchen die üblichen oder neuzeitlichen Verdächtigen wie Paul Casey, Lee Westwood, Phil Mickelson, G-Mac, Ian Poulter, Rory, Charl Schwartzel, Louis Oosthuizen oder auch Thomas Aiken auf. Die drei Letztgenannten hatten sich ja bereit erklärt, sich schon mal zum Saisonstart 2011 der ET im dünn besetzten Teilnehmerfeld in Südafrika warmzuspielen. Dadurch hat sich der sympathische Charl Schwartzel mit seinem Sieg in der Vorwoche gleich mal geschickt an die Spitze des R2D gesetzt - Duplizität des letzten Saisonbeginns - und sein positives Karma gleich mal nach Abu Dhabi mitgenommen, auch wie im Vorjahr.
Und die anderen gelobten Strategen? Phil hat zwar eine immer noch gute Weltranglisten-Position inne, zeigt dies aber in letzter Zeit praktisch nicht in seinem Spiel. Performance bis zum Samstag nach 3 Runden: 3 unter. Und was macht der WR-Listenerste? Lee Westwood stokelt sich etwas zusammen, was nur zu T65 mit einem Score von +1 reicht - man sieht ihm an, wie ihn das anfrisst. Der Jungaufsteiger Danny Willet aus England teilt zwar nach den ersten Tag mit einer vielversprechenden 67 einen der vorderen Ränge mit Martin Kaymer, doch steht jetzt auf T48 bei -2. Und Ian Poulter, unser farbenfroher Modezar, klinkt sich mit 75 und 70 Schlägen nach zwei Tagen mit dem Cut gleich ganz aus. Wie gibt es denn so was? Andere Hobbys? Vor einem Jahr kämpfte er mit Ryder Cup-Kumpel Rory Mc Ilroy im Dreier-Flight gegen die Übermacht der Präsizion und Nervenstärke Martin Kaymer - klappte nicht, da MK doch wieder gewann.
Aber auch Louis Oosthuizen blieb irgendwie auf der Strecke. Die ersten beiden Runden durfte er ja mit dem heimlichen Eigner des Abu Dhabi GC (MK) abreißen - die zweite Runde gar allein, da ja Padraig Harrington einen ungeschickten Regelverstoß beging und ein Zuschauer ihn ansch... - was ihn aber scheinbar nicht motivieren mochte: Cut um einen Schlag verpasst. Paul Casey hat heute mit seiner 67 gezeigt, dass ihm nach zwei Siegen der Platz ja auch liegt - mehr aber auch nicht. Und ab und an zeigen Spieler unerwartet ihre Qualitäten. Dazu gehört auch Niclas Fasth (der scheinbar jetzt eine Brille trägt - wenn's hilft). In der letzten Saison mit drei 9. Plätzen (Strategie?) auf der ET unterwegs zog er es sonst vor, den Cut zu verpassen oder die Turniere in den niedrigen Preisgeldregionen zu beenden, liegt er jetzt zumindest schon auf T8: Der neunte Platz ist machbar ;).
Um zum Ende zu kommen, bringe ich es auf den Punkt und bediene mich eines Zitates aus dem Blog von Alex Noren (der diesmal wirklich gut unterwegs ist - macht sicher das großzügige und kostenlose Zimmer im Emirates Palace :-):
"Saw Kaymer in the lobby. He usually wins here. He usually wins." Dem ist nicht hinzuzufügen ... ich bin begeistert!
Deutschland bewirbt sich auf den Ryder Cup 2018. Das ist wohl bekannt. Mit dem Enthusiasmus rund ums Golfen kann es aber in Deutschland doch nicht so weit her sein, wenn noch nicht mal ein "Fitzelchen" eines der höchstdotierten und bestbesetzten Turniere im Damengolf in Europa - den aktuell stattfindenden Evian Masters am Genfer See - im TV zu sehen ist. Von den kürzlich durch Banken (HypoVereinsbank und Deutsche Bank) titelgesponsorten Damenturnieren gab es zumindest jeweils 1-stündige Tageszusammenfassungen zu sehen ... ein Schelm, der hier Schlüsse zieht.
Normalerweise nehme ich eher nicht so häufig an Online-Gewinnspielen, Befragungen oder Umfragen teil, die letztendlich doch oft darin gipfeln, nun endlich seine persönlichen Daten rauszurücken. Über irgendeinen Trick oder Anreiz müssen die Firmen ja in direkten Kontakt zum Endkunden gelangen. Wenn dann womöglich bei einer Umfrage doch 1 (!) Teilnehmer als grosszügige Belohnung ein Schweizer Golfklappmesser bekommen soll und die eMail-Adressen oder Daten der anderen 9245 Gewinnsüchtigen in der virtuellen Opferliste des Ausschreibenden landen, mache ich sowieso nicht mit.
Vor einigen Wochen machte ich mal eine Ausnahme. Die Monopol-Website golf.de diente als Plattform einer Werbung der wohl nicht unbekannten Fa. Callaway, die die Werbetrommel zum Launch ihrer neuesten Golfbälle zum Glühen bringen sollte. Es gab aber nicht nur ein popeliges Päckchen Bälle, das unter allen Neuheiten-Freaks einen neuen Besitzer suchte, sondern gleich 500. Bei einer solchen Zahl standen ja nun die Chancen ausnahmsweise doch nicht so schlecht, mal etwas abzubekommen, was ausprobiert werden könnte. "Solaire" ... heißen die neuen Wunderkugeln in zartem Pink oder frischem Weiß, die natürlich hauptsächlich die Damenwelt ansprechen sollten. Der Zusatz "für niedrige Schwunggeschwindigkeiten" machte mich aber neugierig, denn als Alvaro Quiros bin ich in meiner Hdc-Klasse nicht gerade bekannt.
picture source: (C) 2010 | Callaway Golf
Und, tatsächlich trudelte doch vor 2 Wochen ein Polsterumschlag aus dem Königreich ein, den der Postmann geschickt versuchte, in unseren Briefkasten zu prummeln. Ging natürlich nicht. Die Nachbarin war so nett, die nun leicht zerfledderte Verpackung in Empfang zu nehmen. Ausgepackt und gleich zwei 3er Packs der "Solaires" bestaunt. Eigentlich sind die Bälle ja für die Damen als Zielgruppe entworfen worden - und irgendwie käme ich mir komisch vor, im April mit glitzernden pinkfarbenden Bällen die Saison zu beginnen. Also habe ich diese bonbonbunten Kugeln mit einem Sonnensymbol auf der Umhüllung der Dame des Hauses ins Bag gesteckt. Aber die Weißen im Glitterlook behalte ich! Bezeiten berichte ich über die Praxisergebnisse dieser Softfeel-Kugeln, wenn ein Mann draufdrischt ...
Besucht man zwecks Infosuche die offizielle Website der PGA Tour, erscheint immer rechts der Mitte ein kleines Videofenster. Hier werden moderierte Kurznachrichten als Videostream zu den letzten Ereignissen eines Turnieres in Kurzform zusammengefasst gezeigt. Wie früher mal (und heute noch) bei den Öffentlich-Rechtlichen findet die Zwischenmoderation in einem Studio statt. Innovativ wie die Macher übern Teich sind, macht das eine Dame.
Um das eigentliche Fenster, auf denen die Livebilder des jeweiligen Golfplatzes zu sehen sind, befinden sich zwar einige Werbeblöcke - doch tun diese den interessanten Blicken auf die jeweiligen Plätze keinen Abbruch. Über eine Deutschlandkarte oder per Navigationsleiste sind die aktuell verfügbaren Kameras anwählbar. Wie feststellbar war handelt es sich fast bei allen um Streamcams mit fliessenden Bildern. Manche aktualisieren nur alle 5 Sekunden, sind aber noch flüssig genug.
Rollfeldaktivitäten von zwei Flughäfen, dem Baden Air Park und dem City Airport Mannheim, sind ausser der Reihe der Golfplätze auch interessant anzusehen.
Im Süden lag heute reichlich Schnee auf den Fairways. So eignet sich das Ganze auch als Info vor dem Besuch ;).
... gründet eine neue Golf Community. Nein, danke. So viele unterschiedliche (oder gleiche?) Passworte und Nutzernamen kann ich mir gar nicht ausdenken wie es Foren, Communities oder was auch immer gibt.
Meine subjektive Einschätzung zum Launch: Noch eine Todgeburt. Vielleicht lassen sich ja mit den GoogleAds ein paar Cent verdienen. Die einzige Golfplattform à la Web 2.0 (schrecklicher Begriff), die sich richtig etabliert hat, ist die in der Schweiz beheimatete Website Golffriends.com - Punkt. Ich geh' dann lieber auf den Golfplatz ...
Fast vor Jahresfrist erhielt ich eine eMail, in der von einer neuen Website die Rede war, die günstigst ausgewähltes Golfequipment unters Volk bringen wollte. Tag für Tag sollte jeweils ein einziges Produkt für einen bis zu 70% reduzierten Preis zur Verfügung stehen. Im März 2008 (!) war diese Idee bzw. Website gar in den Deutschen Startups aufgeführt.
Startup bedeutet für mich im Grunde, dass denn irgendwann etwas beginnt. Damals schrieb der Websitebetreiber auf der Startup-Site ... Zitat:"Ob Golfboom Früchte trägt, lässt sich natürlich schwer vorher zu sehen, erreichen wir aber unsere Meilensteine rechtzeitig sehe ich sehr gute Chancen für GolfBoom."
Schade, dass ich auch heute, gegen Ende Februar 2009, immer noch keinen der Meilensteine erblicken konnte.
Offensichtlich und unübersehbar war in den letzten Jahren der Trend, sich sog. "Rescue"- oder auch "Utility"-Schläger ins Bag zu stecken. Damit sollte, zumindest suggerierten es die Schlägerhersteller so, fast jede noch so ausweglose Ballsituation auf dem Platz nur ein Grinsen hervorrufen. Dank des neuen Alleskönners in der Tasche, der lange Eisen ersetzen und das Spiel sehr vereinfachen soll, ist zukünftig toppen, in den Boden schlagen oder planloses Weiterspiel Vergangenheit. Ich hatte im Frühjahr beschlossen, mein eingestaubtes Eisen 4 aus dem Bag zu verbannen, um es im Pseudo-Büro sauber als Dekoobjekt zu drappieren. Benutzt hatte ich es, mangels Vertrauen bei Fairwayschlägen, im Grunde nie. Ersatz war eben einfach mein geliebtes Taylor Made V-Steel Fairwayholz 7, was jedoch von manchen als Schwuchtelholz bei Männern verschrieen ist. Egal. Einen Rescue-Schläger wollte ich nicht, nur weil es jeder hat oder meint, haben zu müssen.
Eines finsteren Tages las ich einmal wieder auf Golfgaga - Notizen von Eugen Pletsch die amüsante Reihe, in der Eugen seinen (zu) dornenreichen Weg in die Einstelligkeit seines Handicaps schilderte. Tipps und Hilfen erbat er als Kommentare. Da Eugen wohl Furz und Feuerstein kennt, fand er auch einige Sponsoren, die Preise für die mehr oder weniger hilfreichen Anmerkungen auslobten. Nach vorläufigem Ende der Serie fand die Verlosung unter den Kommentierenden statt und ich sah mich plötzlich mit einem neuen Rescue in der Hand. Der Sponsor war Michael Renz, seines Zeichens Besitzer von Golfversand.ag. Als Deutschlandvertretung des aufstrebenden, nordirischen Herstellers //// MD Golf schickte er mir nach Rücksprache nun eines dieser neuen Wunderwaffen. Ich wählte die Version mit #2 (18° Loft), um eben ein langes Eisen in anderer Aggregatform im Bag zu haben.
.: click 2 enlarge :. (C) Foto: golfversand.ag
MD Golf sagt von sich selbst, das mittelpreisige Segment bedienen zu wollen. Der Neupreis lag bei ca. 120.- EUR. Dazu gehörte ein guter Graphitschaft von UST (Proforce 65 Active Tip - leichter Kickeffekt) mit einer sich spassig und interessant anfühlenden Oberfläche in recht schriller Farbe. Neben einem Griff bekannter Marke (Golf Pride New Decade) und einer leicht verspielt wirkenden Schlägerhaube ist der Preis doch sehr passig.
Praxistest im November 2008 im Djerba GC: Der mir schon seit Jahren bekannte, mich immer herzlich vollquatschende, Head Pro guckte sich das MD Golf Modell "Superstrong EQL MKII Rescue" interessiert an - kannte es natürlich nicht. Nach Aufforderung, mal 10 Bälle damit zu schlagen, meinte er: "Très bien!" Warum? Trotzdem ich vorher noch nicht einen Ball damit geschlagen hatte, waren 9 der 10 Bälle mit meiner typischen Draw-Flugbahn im Radius von 5 Metern etwas hinter der 150 m-Marke der Range zum Liegen gekommen. Besonders positiv fiel mir auf, dass beim halbwegs mittigen Treffen des Balles viel Zug entwickelt wird und aufgrund des guten Feedbacks sogleich fühlbar war, wie gut der Ball getroffen wurde. Scheinbar fehlte mir dieser Schläger wohl vorher doch als neue No. 14 im Bag. Die alte No. 14 (Eisen 4) wärmt sich jetzt in der Ecke und harrt der Dinge, die da nicht mehr auf sie zukommen .... Danke Eugen, Danke Herr Renz. Mal sehen, wie sich der Superstrong EQL in der 2009er Saison so macht. Ach, wer ihn kaufen will, sollte das jetzt tun. Für aktuell nur 69.- EUR ist es nun wohl doch ein Billigmodell - was sich aber ausdrücklich nur auf den Preis bezieht! (2008er Auslaufmodell)
Im Sommer letzten Jahres fand ich durch Zufall in einem richtig grossen, gut sortierten Golf Shop in Marbella (Puerto Banus) einen FJ Golfhandschuh in der Farbkombi, wie ich sie lange suchte. Es war ein Footjoy WeatherSof, der weltweit meistverkaufte Handschuh und auch der allererste meiner Golflaufbahn. Da ich gern beige, weiss und braun trage sowie zudem meine neuen Eccos (Garantiefall - Futter nach 23 Monaten zerrissen und von Ecco kostenlos die neuesten Nachfolger als Ersatz erhalten) braun/beige sind, suchte ich einen farblich passenden Handschuh. Diesen Spleen hat mir meine Mutter schon in der Kindheit zugefügt, dass die Kleidung schon aufeinander abgestimmt sein sollte ...
So kaufte ich dort, bei Golf'us Marbella, leider nur einen der besagten FJ WeatherSof in der Farbe beige/weiss. Fehler. Handschuhe gehen auch einmal kaputt oder verschleissen. Ergo suchte ich in Deutschland Ersatz, fand aber ..... nichts! In der regulären Palette dieses Handschuhs für Herren gibt es nur weiss, dunkelblau und schwarz. Für Damen gibt es diese Kombi zwar, aber passte mir auch die grösste Version nicht. Nun war mein Jagdtrieb geweckt und ich musste diesen Handschuh haben. Nach vielen Recherchen und Kontaktierung auch eines britischen Shops kam ich nicht weiter.
Die eigentlich logischste Erleuchtung kam erst im Oktober. Da ich schon festgestellt hatte, dass ich irgendwie bei Golf'us nichts online ordern konnte, suchte ich nach einer deutschen Filiale. Es gibt sogar eine Einzige: 'us Golf Germany (Frechen bei Köln).
Um es kurz zu machen: Nach eMail und Telefonat mit der Frechener Niederlassung habe ich nun gleich 3 FJ WeatherSof in beige/weiss. So einfach geht das und die nächste Saison ist gesichert :). Einen herzlichen Dank an 'us Golf in Frechen für die schnelle Transaktion!
Meine Frage bleibt jedoch: Warum gibt es in Deutschland für Herren nur die Mainstreamfarben? Dürfen wir nicht elegant bunt sein?
Sporadisch seit längerer Zeit wollte ich einmal einen Grüngeschwindigkeitsmesser, bekannter als "Stimpmeter", in der Realität sehen. Auch trotz Wikipedia, dort gibt es diesen Begriff nicht per Definition, fand ich so recht nichts. Aber heute:
Quelle der Animation ist die USGA (United States Golf Association), daher ist die gesprochene Erklärung auch in Englisch. Ich hoffe, dass dies etwas Aufklärung bringt ...
Ein schönes Turnier einer grossen Kaufhauskette bei wirklich bestem Wetter ohne Sturzregen (irgendwie recht selten in diesem Sommer - leider nicht nur diesem...), an dem ich gestern teilnahm. Zwei sehr nette Mitspieler ohne den geringsten Nervfaktor (vielleicht habe ich aber genervt - glaube ich aber weniger) und ein recht rundes Spiel trotz den schweren Platzes - der nur aus Baumalleen besteht und dazwischen die Fairways beherbergt. Empfehlenswert für Leute, die ein wenig Herausforderung suchen (CR 71,7 bei PAR 71 und SR 136).
Genau 10 Bogeys standen vier Streichlöchern gegenüber. Was ärgerte mich etwas? (Aber erst anschliessend - auf dem Platz habe ich in letzter Zeit versucht, mir das Ärgern abzugewöhnen, da es nichts einbringt)
Zwei der Streichlöcher zog ich mir auf PAR3's zu! Bei der letzten Teilnahme an diesem Turnier hatte ich an diesen beiden Löchern ein Birdie und ein Par. Eine Wiederholung hätte mir gestern eine Unterspielung eingebracht. So war es am Ende eine Heraufsetzung um 0,1 - tolle Sache ;). Ich hatte zwar meine Spielweise an diesen Löchern vom letzten Turnier im Sinn - aber vielleicht zu sehr, was das Gegenteil bewirkte.
Nächste Woche lege ich dann noch eine Schippe drauf und spiele ein vw. Turnier auf einem norddeutschen Platz mit PAR 73 und CR 73,2 + SR 138. Auweia - immer diese Übertreibungen .... ;o)
Etwas betroffen gemacht und erstaunt hat mich ein auf der Internetpräsenz des Golf Clubs Am Deister (Bad Münder - Niedersachsen - Link zur Website GC Am Deister e.V.) veröffentlichter Artikel. Unter der Überschrift Zitat: "VcG überschreitet Rubikon - Lachnummer mit ernstem Hintergrund" (Link zum Artikel) wird die aktuellste Aktion der VcG (Info: VcG - Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e.V. - Link zur Website der VcG), mittels der aktuelle Inhaber günstiger Auslandsmitgliedschaften dazu bewegt werden sollen, zu besonderen Konditionen in die VcG eintreten zu können, ins Lächerliche gezogen. Ein weiterer Fauxpas ist es, von Seiten obigen Clubs durch extrem erhöhte Greenfees nicht nur Auslandsmitglieder zur selbst definierten Ordnung des sozial als richtig ernannten Gefüges zu rufen, sondern dies gleichzeitig auf DGV-Mitglieder mit der Ausweiskennzeichnung eS (Info: eS = eingeschränktes Spielrecht - verbreitet bei Fernmitgliedschaften) als auch auf VcG-Mitglieder zu beziehen. Bei Preisen von 70.- EUR an Wochentagen sowie 90.- EUR an Wochenenden ist wohl der Ausschlusseffekt schnell erzielt. Vorteil: Niemand ist gezwungen, obigen Club zu besuchen ...
Es gibt doch etliche Spielpartner beim Golf, bei denen ich das Gefühl habe, dass diese nicht des Spiels wegen auf dem Platz unterwegs sind. Sie gucken beim Abschreiten des Fairways nach links und nach rechts und hauen scheinbar absichtlich ihre Bälle ins unwegsame Unterholz oder hohe Rough. Da ein solches Verhalten irgendwie nicht normal sein kann, machte ich mir darüber Gedanken. Auffällig ist auch, dass eigentlich nur Männer so wunderlich spielen.
Ich meine auch, die Lösung entdeckt zu haben. Diese Männchen, die mit Vorliebe mit ihren Schlägern (die nicht die Billigsten sein müssen) in der Grütze jenseits des Spielpfades rumstokeln, suchen ... BÄLLE. Völlig klar, dass bei dieser Nebenbeschäftigung auf dem Golfplatz die Damenwelt meist aussen vor bleibt. Der Jagdtrieb, schon seit der Steinzeit beim männlichen Geschlecht stark ausgeprägt, treibt diese Spezies der Grützenballsucher an. Weiteres Erkennungsmerkmal dieser Forscher nach verlorenen Bälle ist die Ballangel - die, weil sie zu lang ist, richtig ins Bag zu passen, sicher so manchem Nicht-Brillenträger schon das Augenlicht raubte. Der geübte Grützenballsucher findet seine Beute aber scheinbar auch ohne richtig sehen zu können - sie haben es im Urin, wo die Fundstücke liegen. Nachteil an der Sache: Die eigenen im Rough versenkten Bälle finden sie nie. Aber egal, wenn sich doch die Tasche zunehmends mit angerotteten Billigmodellen vom Grabbeltisch füllt.
Hatte ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich nie und never mit Fundbällen spiele? Das geht sogar soweit, dass ein mich auf einen HighEnd-Ball (TopFlite, gelb) hinweisender Grützenballfinder zum Glück nicht merkt, dass ich zwar das Objekt eigentlich seiner Begierde aufhebe, mitnehme - aber bei nächster Gelegenheit unbemerkt wieder in irgendeinen Busch werfe.
Denn merke: Ein Grützenball war ja schon mal in der Pampa verschwunden. Daran kann also nur die Seuche haften - so etwas will ich aber nicht.
(PS:: Letztens las ich irgendwo, dass auf dem Golfplatz verlustierte Bälle automatisch in den Besitz den Golfplatzbetreibers übergehen - und somit das Mitnehmen Diebstahl wäre. Wollt ihr alle in den Knast, ihr Grützenballsucher? Ich besuche euch dort nicht!)
Auch das Zusehen bei einem Turnier kann leicht stressige Züge annehmen. Deshalb zog ich es vor, nach den Bogey von Martin Kaymer auf der Bahn 12 in der Finalrunde der Abu Dhabi Championship erstmal den Fernsehschirm zu verlassen und auf Aufnahme zu stellen.
Nachdem er durchgehend über alle drei vorherigen Turniertage den Platz 1 inne hatte, lief es heute nicht mehr ganz so rund. Kann und muss es auch nicht, denn wer kann schon wie ein Uhrwerk konstant gleich über 4 Runden spielen? Ich auch nicht. So musste Martin nach den ersten neun Löcher drei Bogeys hinnehmen und konnte leider nicht ein Birdie notieren. Wie schon vermutet, konnte Lee Westwood (den ich auch gern sehen mag - nur heute nicht :) Boden gut machen und der Vorsprung schmolz etwas zusammen.
Nun, um kurz vor 2 mitteleuropäischer Winterzeit, stand es fest: Martin Kaymer konnte, nach sogar einem sehr versöhnlichen Birdie am Schlussloch, den vollends verdienten Applaus zum ersten Sieg auf der European PGA Tour entgegen nehmen - samt Sektdusche vom mitfiebernden Marcel Siem (war nicht so sein Turnier). Einen ganz herzlichen Glückwunsch - es sei dir mehr als gegönnt!!