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Freitag, Juli 23, 2010

Deutschland bewirbt sich auf den Ryder Cup 2018. Das ist wohl bekannt. Mit dem Enthusiasmus rund ums Golfen kann es aber in Deutschland doch nicht so weit her sein, wenn noch nicht mal ein "Fitzelchen" eines der höchstdotierten und bestbesetzten Turniere im Damengolf in Europa - den aktuell stattfindenden Evian Masters am Genfer See - im TV zu sehen ist. Von den kürzlich durch Banken (HypoVereinsbank und Deutsche Bank) titelgesponsorten Damenturnieren gab es zumindest jeweils 1-stündige Tageszusammenfassungen zu sehen ... ein Schelm, der hier Schlüsse zieht.

Sehr schade!

Samstag, August 15, 2009

Besucht man zwecks Infosuche die offizielle Website der PGA Tour, erscheint immer rechts der Mitte ein kleines Videofenster. Hier werden moderierte Kurznachrichten als Videostream zu den letzten Ereignissen eines Turnieres in Kurzform zusammengefasst gezeigt. Wie früher mal (und heute noch) bei den Öffentlich-Rechtlichen findet die Zwischenmoderation in einem Studio statt. Innovativ wie die Macher übern Teich sind, macht das eine Dame.


# sehr nette Moderation

shot (C) 2009 | Turner Broadcasting System Inc.

Könnte hier auch eingeführt werden ... :-)

Dienstag, August 05, 2008

Sporadisch seit längerer Zeit wollte ich einmal einen Grüngeschwindigkeitsmesser, bekannter als "Stimpmeter", in der Realität sehen. Auch trotz Wikipedia, dort gibt es diesen Begriff nicht per Definition, fand ich so recht nichts. Aber heute:



Quelle der Animation ist die USGA (United States Golf Association), daher ist die gesprochene Erklärung auch in Englisch. Ich hoffe, dass dies etwas Aufklärung bringt ...

Sonntag, Januar 20, 2008

Auch das Zusehen bei einem Turnier kann leicht stressige Züge annehmen. Deshalb zog ich es vor, nach den Bogey von Martin Kaymer auf der Bahn 12 in der Finalrunde der Abu Dhabi Championship erstmal den Fernsehschirm zu verlassen und auf Aufnahme zu stellen.

Nachdem er durchgehend über alle drei vorherigen Turniertage den Platz 1 inne hatte, lief es heute nicht mehr ganz so rund. Kann und muss es auch nicht, denn wer kann schon wie ein Uhrwerk konstant gleich über 4 Runden spielen? Ich auch nicht. So musste Martin nach den ersten neun Löcher drei Bogeys hinnehmen und konnte leider nicht ein Birdie notieren. Wie schon vermutet, konnte Lee Westwood (den ich auch gern sehen mag - nur heute nicht :) Boden gut machen und der Vorsprung schmolz etwas zusammen.

Nun, um kurz vor 2 mitteleuropäischer Winterzeit, stand es fest: Martin Kaymer konnte, nach sogar einem sehr versöhnlichen Birdie am Schlussloch, den vollends verdienten Applaus zum ersten Sieg auf der European PGA Tour entgegen nehmen - samt Sektdusche vom mitfiebernden Marcel Siem (war nicht so sein Turnier). Einen ganz herzlichen Glückwunsch - es sei dir mehr als gegönnt!!

Freitag, Januar 18, 2008

Turnier der European Tour: Abu Dhabi Golf Championship
Turnierzeitraum: 17. bis 20.01.2008
Ort: Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate
Golfplatz: Abu Dhabi Golf Club

Erstplatzierter, schon in der Mitte der 2. Runde nach einer sehr frühen Startzeit, ist "unser" neuer Jungstar Martin Kaymer, der mit diesem Turnier erst seine zweite Toursaison in der Profiliga einläutete. Nach Tag 1 stand er mit einer 66er Runde auf dem PAR 72-Platz schon on Top.

So, wie ich es jetzt sehe, wird er wohl mit seinem umwerfenden Gesamtscore von 13 unter PAR nach 2 (!) Runden auch am Ende des heutigen Freitags allein auf T1 bleiben. Die Konkurrenz im Feld, die sich aus fast allen bekannten Spielern der European PGA Tour zusammensetzt, fängt sicher spätestens jetzt an, darüber nachzudenken, den Martin wohl ernstnehmen zu müssen. Nix mit "one-day-wonder" - was wohl auch die Schlussplatzierung in der Money List nach der 2007er Saison und die Wahl zum Rookie of the Year bestätigt haben dürfte.

Ich wünsche ihm weiterhin alles Gute im weiteren Verlauf dieses Turniers und auf dass er nicht rapide einbrechen möge. Einen solchen ruhigen und stets konzentrierten, aber doch lockeren und menschlichen Mitspieler würde ich mir bei manchem Turnier herbeisehnen. Ich freue mich schon jetzt auf die 2-stündige Zusammenfassung am heutigen Abend .. in der Hoffnung, ihn auch häufiger mal im Bild zu haben.

Sonntag, September 24, 2006

Nicht, was Sie denken ... ;). Es geht um den gerade zu Ende gegangenen Ryder Cup - das Megagolfevent, bei dem die USA im Kontinentalvergleich auf das europäische Golfteam traf. Durch scheinbar mangelndes Interesse der bekannten TV-Sender blieben dem Durchschnittsbürger Live-Bilder versagt - mit Ausnahme derer, die sich den Luxus leisten, beim bekannten Pay-TV Anbieter Premiere ein Sportpaket im Abonnement gebucht zu haben. Obwohl ich nicht so der Pay-TV Freak bin, hätte ich mich glatt dazu durchgerungen, das Premiere Sportpaket zu buchen. Ich tat es nicht, da mir der technische Aufwand zu hoch war. Unlängst hatte ich mir einen modernen Satellitenreceiver eines renommierten Herstellers mit Twin-Tuner und 80 GB Festplatte gegönnt ... und auch bewusst darauf geachtet, einen Receiver mit Smartcard-Leseslot zu kaufen. Mein Pech dabei: Da der Receiver nicht von Premiere zertifiziert war, hätte es an ein Glücksspiel gegrenzt, wenn die Premiere-Karte in meinem Modell problemlos funktioniert hätte. Soviel Experimentalfreude hatte ich dann doch nicht. Und mir einzig für den Zweck des Golfsehens einen zweiten Receiver ins Wohnzimmer zu stellen, nur für den Empfang der Bilder von Premiere, ging mir eindeutig zu weit. Ergo: Pech gehabt, Premiere -- Pech gehabt Thomas.

Was blieb, um wenigstens etwas des Ryder Cup-Flairs zu erhaschen? Ein wenig Online-Videoberichterstattung im Internet ...

Mäusekino :)


Ach ja -- Europa hat natürlich gewonnen wie auch vor 2 Jahren ... grosses GOLF.

Samstag, September 02, 2006

Weil ich ja ein ordentlicher, deutscher Beamter bin, registrierte ich auch immer brav meine neu gekauften Schläger der Fa. TaylorMade auf der dortigen Website - originär beheimatet in den USA. Da ja so mancher Newsletter auch interessante Inhalte hat oder Neuerungen kundtut, machte ich dann bei der Box "newsletter" ein Häkchen. Ich fand die mir sporadisch zugesandten News nie uninteressant, nur die eMail von heute fand ich etwas daneben.
>> Nix für Europäer

Nun ja, der Newsletter wird ungeachtet von Geschlecht, Religion oder Nationalität versandt. Aber mir, als Vollbluteuropäer, den Vorschlag zu unterbreiten, die Adidas Tour 360er im US-Outfit für den anstehenden Ryder-Cup zu kaufen, fand ich schon etwas schräg ... [photo (C):: Adidas Taylor Made Golf 2006]

Freitag, Juli 21, 2006

Im Rahmen der Deutsche Bank Players Championship (Gut Kaden, 27. bis 30. Juli) wird wieder einmal ein schönes Nebenevent an einem anderen Schauplatz ausgetragen, an dem jeder teilnehmen darf, der ein paar EURO für einen guten Zweck übrig hat.

Auf der Hamburger Binnenalster wird, wie auch im letzten Jahr, ein schwimmendes Grün installiert, wobei jeder Besucher gegen einen kleinen Obulus (Erwachsene: ab 5.- EUR / 3 Bälle, Kinder: ab 3.- EUR / 3 Bälle) versuchen darf, dieses mit einem Schlag zu erreichen. Gewertet wird nach dem Prinzip "Nearest-to-the-Pin". Derjenige, der am jeweiligen Tage zwischen dem 22. und 27.07. am Nähesten an die Fahne auf dem Grün schlägt, wird zum Tagessieger gekürt und erhält eine Einladung zum finalen Shoot-Out.

Dieses Finale, genannt Beat the Pro, findet am Abend des 27.07. (Donnerstag) statt. Die Tagessieger dürfen sich dann daran versuchen, gegen bekannte Golfgrössen wie Colin Montgomerie, John Daly, Luke Donald, Sergio Garcia u.a. anzutreten -- um ihren eigenen Ball näher an den Stock zu bringen als es die Profis können.

Schade, dass ich weder in Hamburg wohne noch zu der Zeit dort bin - sonst würde ich ein paar Bälle in die Alster dengeln ... ;o)

Den Eröffnungsball bringt übrigens der Sportler Eberhard Gienger per Fallschirm am Samstag, dem 22. Juli per Fallschirm vorbei. Aktueller Stand des Wettbewerbs ist einsehbar auf der folgenden Website > > Hamburg spielt Golf (siehe rechte Spalte).

Montag, Juli 03, 2006

Nachdem ich nun schon 3x die Herrenprofis auf Gut Kaden als beeindruckter Zuschauer besucht habe, war ich jetzt mal auf einem gänzlich anderen Event. Durch Zufall ergab es sich, dass die LET (Ladies European Tour = Profitour der europäischen Damen) gerade während meines Urlaubs in Cascais (Portugal) die "Estoril Ladies Open of Portugal 2006" auf dem Golfplatz "Oitavos Golfe" bestritt.

Bettina Hauert an Tee 1

Da ich ja selbst für diesen Golfplatz, kurz nach dem Event, eine Startzeit gebucht hatte, war es doppelt interessant. Um es kurz zu fassen: Die Turniere der LET sind eine ganz andere, erheblich publikumsnähere Turnierserie als die der Profi-Herren der European Tour. Man wieselt zwischen den Spielerinnen umher, sitzt auf der Bank direkt neben dem Tee und trifft die Ladies beim Umhergehen auf den Buggypfaden - und keinen stört es. Hier gibt es auch keine "ropes", die alles hermetisch abriegeln.

Sollten Sie einmal die Möglichkeit haben, besuchen auch Sie mal ein solches Damenturnier. Die Ladies spielen nun wirklich gut - und eleganter :-). Nur schade, dass die Medien nicht so ein erhöhtes Interesse zeigen wie bei den Herren ...