Normalerweise nehme ich eher nicht so häufig an Online-Gewinnspielen, Befragungen oder Umfragen teil, die letztendlich doch oft darin gipfeln, nun endlich seine persönlichen Daten rauszurücken. Über irgendeinen Trick oder Anreiz müssen die Firmen ja in direkten Kontakt zum Endkunden gelangen. Wenn dann womöglich bei einer Umfrage doch 1 (!) Teilnehmer als grosszügige Belohnung ein Schweizer Golfklappmesser bekommen soll und die eMail-Adressen oder Daten der anderen 9245 Gewinnsüchtigen in der virtuellen Opferliste des Ausschreibenden landen, mache ich sowieso nicht mit.
Vor einigen Wochen machte ich mal eine Ausnahme. Die Monopol-Website golf.de diente als Plattform einer Werbung der wohl nicht unbekannten Fa. Callaway, die die Werbetrommel zum Launch ihrer neuesten Golfbälle zum Glühen bringen sollte. Es gab aber nicht nur ein popeliges Päckchen Bälle, das unter allen Neuheiten-Freaks einen neuen Besitzer suchte, sondern gleich 500. Bei einer solchen Zahl standen ja nun die Chancen ausnahmsweise doch nicht so schlecht, mal etwas abzubekommen, was ausprobiert werden könnte. "Solaire" ... heißen die neuen Wunderkugeln in zartem Pink oder frischem Weiß, die natürlich hauptsächlich die Damenwelt ansprechen sollten. Der Zusatz "für niedrige Schwunggeschwindigkeiten" machte mich aber neugierig, denn als Alvaro Quiros bin ich in meiner Hdc-Klasse nicht gerade bekannt.
picture source: (C) 2010 | Callaway Golf
Und, tatsächlich trudelte doch vor 2 Wochen ein Polsterumschlag aus dem Königreich ein, den der Postmann geschickt versuchte, in unseren Briefkasten zu prummeln. Ging natürlich nicht. Die Nachbarin war so nett, die nun leicht zerfledderte Verpackung in Empfang zu nehmen. Ausgepackt und gleich zwei 3er Packs der "Solaires" bestaunt. Eigentlich sind die Bälle ja für die Damen als Zielgruppe entworfen worden - und irgendwie käme ich mir komisch vor, im April mit glitzernden pinkfarbenden Bällen die Saison zu beginnen. Also habe ich diese bonbonbunten Kugeln mit einem Sonnensymbol auf der Umhüllung der Dame des Hauses ins Bag gesteckt. Aber die Weißen im Glitterlook behalte ich! Bezeiten berichte ich über die Praxisergebnisse dieser Softfeel-Kugeln, wenn ein Mann draufdrischt ...
Offensichtlich und unübersehbar war in den letzten Jahren der Trend, sich sog. "Rescue"- oder auch "Utility"-Schläger ins Bag zu stecken. Damit sollte, zumindest suggerierten es die Schlägerhersteller so, fast jede noch so ausweglose Ballsituation auf dem Platz nur ein Grinsen hervorrufen. Dank des neuen Alleskönners in der Tasche, der lange Eisen ersetzen und das Spiel sehr vereinfachen soll, ist zukünftig toppen, in den Boden schlagen oder planloses Weiterspiel Vergangenheit. Ich hatte im Frühjahr beschlossen, mein eingestaubtes Eisen 4 aus dem Bag zu verbannen, um es im Pseudo-Büro sauber als Dekoobjekt zu drappieren. Benutzt hatte ich es, mangels Vertrauen bei Fairwayschlägen, im Grunde nie. Ersatz war eben einfach mein geliebtes Taylor Made V-Steel Fairwayholz 7, was jedoch von manchen als Schwuchtelholz bei Männern verschrieen ist. Egal. Einen Rescue-Schläger wollte ich nicht, nur weil es jeder hat oder meint, haben zu müssen.
Eines finsteren Tages las ich einmal wieder auf
Golfgaga - Notizen von Eugen Pletsch die amüsante Reihe, in der Eugen seinen (zu) dornenreichen Weg in die Einstelligkeit seines Handicaps schilderte. Tipps und Hilfen erbat er als Kommentare. Da Eugen wohl Furz und Feuerstein kennt, fand er auch einige Sponsoren, die Preise für die mehr oder weniger hilfreichen Anmerkungen auslobten. Nach vorläufigem Ende der Serie fand die Verlosung unter den Kommentierenden statt und ich sah mich plötzlich mit einem neuen Rescue in der Hand. Der Sponsor war Michael Renz, seines Zeichens Besitzer von
Golfversand.ag. Als Deutschlandvertretung des aufstrebenden, nordirischen Herstellers
//// MD Golf schickte er mir nach Rücksprache nun eines dieser neuen Wunderwaffen. Ich wählte die Version mit #2 (18° Loft), um eben ein langes Eisen in anderer Aggregatform im Bag zu haben.
.: click 2 enlarge :. (C) Foto: golfversand.ag
MD Golf sagt von sich selbst, das mittelpreisige Segment bedienen zu wollen. Der Neupreis lag bei ca. 120.- EUR. Dazu gehörte ein guter Graphitschaft von UST (Proforce 65 Active Tip - leichter Kickeffekt) mit einer sich spassig und interessant anfühlenden Oberfläche in recht schriller Farbe. Neben einem Griff bekannter Marke (Golf Pride New Decade) und einer leicht verspielt wirkenden Schlägerhaube ist der Preis doch sehr passig.
Praxistest im November 2008 im Djerba GC: Der mir schon seit Jahren bekannte, mich immer herzlich vollquatschende, Head Pro guckte sich das MD Golf Modell "Superstrong EQL MKII Rescue" interessiert an - kannte es natürlich nicht. Nach Aufforderung, mal 10 Bälle damit zu schlagen, meinte er: "Très bien!" Warum? Trotzdem ich vorher noch nicht einen Ball damit geschlagen hatte, waren 9 der 10 Bälle mit meiner typischen Draw-Flugbahn im Radius von 5 Metern etwas hinter der 150 m-Marke der Range zum Liegen gekommen. Besonders positiv fiel mir auf, dass beim halbwegs mittigen Treffen des Balles viel Zug entwickelt wird und aufgrund des guten Feedbacks sogleich fühlbar war, wie gut der Ball getroffen wurde. Scheinbar fehlte mir dieser Schläger wohl vorher doch als neue No. 14 im Bag. Die alte No. 14 (Eisen 4) wärmt sich jetzt in der Ecke und harrt der Dinge, die da nicht mehr auf sie zukommen .... Danke Eugen, Danke Herr Renz. Mal sehen, wie sich der Superstrong EQL in der 2009er Saison so macht. Ach, wer ihn kaufen will, sollte das jetzt tun. Für aktuell nur 69.- EUR ist es nun wohl doch ein Billigmodell - was sich aber ausdrücklich nur auf den Preis bezieht! (2008er Auslaufmodell)
Im Sommer letzten Jahres fand ich durch Zufall in einem richtig grossen, gut sortierten Golf Shop in Marbella (Puerto Banus) einen FJ Golfhandschuh in der Farbkombi, wie ich sie lange suchte. Es war ein Footjoy WeatherSof, der weltweit meistverkaufte Handschuh und auch der allererste meiner Golflaufbahn. Da ich gern beige, weiss und braun trage sowie zudem meine neuen Eccos (Garantiefall - Futter nach 23 Monaten zerrissen und von Ecco kostenlos die neuesten Nachfolger als Ersatz erhalten) braun/beige sind, suchte ich einen farblich passenden Handschuh. Diesen Spleen hat mir meine Mutter schon in der Kindheit zugefügt, dass die Kleidung schon aufeinander abgestimmt sein sollte ...
So kaufte ich dort, bei Golf'us Marbella, leider nur einen der besagten FJ WeatherSof in der Farbe beige/weiss. Fehler. Handschuhe gehen auch einmal kaputt oder verschleissen. Ergo suchte ich in Deutschland Ersatz, fand aber ..... nichts! In der regulären Palette dieses Handschuhs für Herren gibt es nur weiss, dunkelblau und schwarz. Für Damen gibt es diese Kombi zwar, aber passte mir auch die grösste Version nicht. Nun war mein Jagdtrieb geweckt und ich musste diesen Handschuh haben. Nach vielen Recherchen und Kontaktierung auch eines britischen Shops kam ich nicht weiter.
Die eigentlich logischste Erleuchtung kam erst im Oktober. Da ich schon festgestellt hatte, dass ich irgendwie bei Golf'us nichts online ordern konnte, suchte ich nach einer deutschen Filiale. Es gibt sogar eine Einzige: 'us Golf Germany (Frechen bei Köln).
Um es kurz zu machen: Nach eMail und Telefonat mit der Frechener Niederlassung habe ich nun gleich 3 FJ WeatherSof in beige/weiss. So einfach geht das und die nächste Saison ist gesichert :). Einen herzlichen Dank an 'us Golf in Frechen für die schnelle Transaktion!
Meine Frage bleibt jedoch: Warum gibt es in Deutschland für Herren nur die Mainstreamfarben? Dürfen wir nicht elegant bunt sein?
Ein schönes Turnier einer grossen Kaufhauskette bei wirklich bestem Wetter ohne Sturzregen (irgendwie recht selten in diesem Sommer - leider nicht nur diesem...), an dem ich gestern teilnahm. Zwei sehr nette Mitspieler ohne den geringsten Nervfaktor (vielleicht habe ich aber genervt - glaube ich aber weniger) und ein recht rundes Spiel trotz den schweren Platzes - der nur aus Baumalleen besteht und dazwischen die Fairways beherbergt. Empfehlenswert für Leute, die ein wenig Herausforderung suchen (CR 71,7 bei PAR 71 und SR 136).
Genau 10 Bogeys standen vier Streichlöchern gegenüber. Was ärgerte mich etwas? (Aber erst anschliessend - auf dem Platz habe ich in letzter Zeit versucht, mir das Ärgern abzugewöhnen, da es nichts einbringt)
Zwei der Streichlöcher zog ich mir auf PAR3's zu! Bei der letzten Teilnahme an diesem Turnier hatte ich an diesen beiden Löchern ein Birdie und ein Par. Eine Wiederholung hätte mir gestern eine Unterspielung eingebracht. So war es am Ende eine Heraufsetzung um 0,1 - tolle Sache ;). Ich hatte zwar meine Spielweise an diesen Löchern vom letzten Turnier im Sinn - aber vielleicht zu sehr, was das Gegenteil bewirkte.
Nächste Woche lege ich dann noch eine Schippe drauf und spiele ein vw. Turnier auf einem norddeutschen Platz mit PAR 73 und CR 73,2 + SR 138. Auweia - immer diese Übertreibungen .... ;o)
Ein wenig Zeit ging nun, aus verschiedenen hier nicht näher genannten Gründen, doch ins Land, bevor mein wohl mal wieder zu umfangreicher Artikel innerhalb meiner
echten Website online zu lesen ist, in dem es um meine ProAm-Teilnahme Ende September geht:
>> EPD-Tour | ProAm: Preis des Hardenberg GolfResort 2007
Wohl bekommts ;-)
So, alles eingepackt, Wetter für den 26.09. abgecheckt (keine Hitze, aber zumindest auch kein Regen angesagt), Auto noch nicht vollgetankt (mache ich unterwegs), feinen Zwirn gebügelt -- und irgendwie nervös.
Warum? Am Mittwoch werde ich, erstmalig für mich, an einer ProAm-Veranstaltung der EPD-Tour teilnehmen. Mal sehen, mit welchem Pro wir auf die Runde gehen. Um das Spiel selbst braucht man sich keine so grossen Sorgen zu machen, denn das Turnier wird im Modus
Florida Scramble ausgetragen. Ich musste mich erst mal selbst schlau machen, wie das abläuft - hört sich aber sehr spassig an. Ich hoffe, meine eingepackten 12 Bälle reichen ... ;)
Wenn möglich, werde ich ein paar Fotos machen. Das Ganze wird dann auch irgendwann innerhalb meiner regulären Website in der Rubrik "golfEvents" eingebunden zu finden sein. Der direkte Link zu meiner Website ist in der rechten Linkliste zu finden ... (Amateurgolfers Website)
Das sind nicht meine Scores von der KLM Open, sondern die Zahlen auf den Bällen in der heute gekauften Ballkiste von Precept. Da ich nie und never mit Fundbällen spiele (an denen das Übel ja zwangsläufig haften muss - sonst wären sie ja nicht weg gewesen ;), gönne ich mir ab und an eine neue 12er oder 15er Packung der allüblichen Sonderangebote in der Karstadt Golfabteilung für private Golfrunden *. Heute war es eine Kiste der Fa. Precept (D Feel, 15 Stk. zu 16.- EUR). Und, wie üblich, ist es eben wie üblich.
Seit ich Golf spiele, geht es mir mächtig auf die Nerven, dass die Ballhersteller trotz sonstiger Hightech-Erfindungen zu blöd sind, die 3er Ballschachteln mal mit 3
unterschiedlich beschrifteten Bällen zu füllen. Nein, eine 3er Schachtel enthält 3x die No. 1, die zweite Box 3x die No. 2, usw.
Jedesmal diese Umbauerei ...
[ * = Bei Turnieren spiele ich aber stets mit Titleist PTS So/Lo mit einem eigenen Logo drauf. Die habe ich mir mal machen lassen in der Hoffnung, dass ein Finder mir die im Rough versenkten Bälle zurückschickt. Hat aber noch nie geklappt ... :o) ]
Gestern war es endlich soweit. Nach gut 2 Jahren des konstanten Einkreisens der gleichen Stammvorgabe, trotz gefühlt runderen und konstanteren Spiels während der Runden, sowie langsamem und etwas frustierendem Hochspielen von 24,4 um jeweils 0,1 bis zum Höchststand von 25,2 im Juni letzten Jahres, kam dann beim gestrigen vorgabenwirksamen Turnier meine Wunscherfüllung:
.: click 2 enlarge :. (C) ScreenShot der Scorekarte | mygolf
Zwar sind strahlender Sonnenschein und nicht umwerfende Temperaturen fast perfekt, aber teils böiger Wind aus ungefähr Ost (drehend) mit einer max. Stärke von 4 ergaben beim gesamten Spielerfeld keine eklatant guten Ergebnisse.
Obwohl mich sonst stärkerer Wind beim Spiel irgendwie ablenkt (Sausgeräusche, Blätterrauschen, Hosenflattern :), störte es mich gestern fast gar nicht. Vielleicht war ja mein erstes Turnier in diesem Jahr vor gut einer Woche, das ich mit einer Mir-Doch-Fast-Egal Manier als nicht vorgabenwirksam spielte, der Anfang zur endgültigen Lockerheit.
Die Scorekarte sagt ja, wie bekannt, nicht alles. Es steht nicht drauf, wie oft man im Gemüse rumgestochert oder leider mal wieder from/to Bunker gespielt hat. Aber gestern war es egal. Auch einige ungünstige Lagen führten trotzdem zu noch übrig gebliebenen Punkten in der Endabrechnung.
Apropos Endabrechnung - sollte es nicht gut lesbar sein:
Bruttoschläge: 92 (bei PAR 72)
Nettoergebnis (ZS): 65 nach SpVg
Netto Stablefordpunkte: 43
Endergebnis Klasse B (15,7 bis 24,9): T 1
StV alt: 24,5
StV neu: 21,7
Somit war es ergo gestern das erste Mal in meinem Golferleben, dass ich Nettosieger in meiner Klasse war. Die beiden rosafarbenen Felder in der Scorekarte haben mich besonders gefreut ...
Danke für den schönen Präsentkorb - eine Flasche Wein ist schon leer.
Und ja, Karsten - ich weiss ... leichter wird es jetzt auch nicht ;)
Eingetragen von amgolfer um 06:51 . Abgelegt unter: my (tournament) golf
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Das erste Mal in meinem Golferleben werde ich morgen an einem Turnier teilnehmen, das für mich nicht vorgabenwirksam sein wird. Warum ich das mache?
> Weil ich das erste Mal in dieser Saison eine volle 18-Loch Runde spielen will, bevor ich in Kürze 1x in der Region Köln aufteen werde (kein Turnier).
> Weil meine statistischen Erhebungen ergeben haben, dass ich bei jeder Teilnahme an einem sog. "Rabbit"-Turnier anschliessend ein höheres Handicap hatte als vorher ;)
> Weil ich Rabbit's sinnvoll finde und die Neueinsteiger unterstützen will -- aber ohne mich selbst mental abzulenken.
Schöne Sache, dass bei uns solche Turniere nun zweigleisig zur Wahl (VW + NV) ausgeschrieben werden. Wird sicher lustig, weiss ich doch, dass ich schmerzfrei ohne Druck jeden Ball in die Wicken ballern kann ... :o)
Offizieller Saisonbeginn - immer noch kein Frühjahrsfeeling, aber immerhin den Willen, im Verlauf des Jahre mal wieder an ein, zwei oder drei Turnieren der inzwischen bekannten Sponsor-Turnierserien teilnehmen zu wollen. Es ist aber alles gar nicht so einfach.
1. Versuch: Möbel Hesse Golf Cup - inzwischen zur grössten Turnierserie Norddeutschlands, hauptsächlich im Grossraum Hannover, avanciert. Da ich vor wenigen Jahren schon an 2 Events teilnahm und die Ausrichtung, den Rahmen und die Organisation toll fand (Teegeschenke waren aber auch nett :) und ab Ende März / Anfang April die Anmeldeunterlagen für 2007 verfügbar waren > zur Sicherheit mal beim Sekretariat eines ausrichtenden Clubs in der Nähe angerufen. Nachteil bei dieser Serie mit inzwischen 10 Turnieren ist, dass die Anmeldung nur schriftlich und nicht via mygolf.de möglich ist. Antwort des Sekretariats für das Turnier Ende Juli 2007 (!): "Tut mir leid, es sind alle Startplätze vergeben (Anm.: 120 !). Ich könnte Sie aber auf die Warteliste setzen. Die ist aber schon sooo lang, dass Sie wohl auch durch einige Absagen keine Chance haben werden, noch teilnehmen zu können ...".
Mein Fazit dazu: Danke für's Gespräch. Ich werde mal den Veranstalter anmailen, ob es denn in seinem Sinne ist, dass scheinbar intern des ausrichtenden Clubs sämtliche Startplätze, ohne Rücksicht auf mögliche Gästebeteiligung, sofort nach Ausgabe der Anmeldemöglichkeit vergeben werden bzw. sind.
In einem anderen Club und einer anderen Serie (Karstadt Masters 2006) konnte ich mich sogar noch 4 Wochen vor dem Turnier anmelden, da von dem ausrichtenden Club ein festes Kontingent von 30 Plätzen für Gäste reserviert worden waren - was ich gerecht und sinnvoll finde.
Ich werde über weitere Versuche meinerseits berichten. Die neue Golf Punk Tour 2007 würde mich auch sehr interessieren, nur finden die Events alle an einem Freitag statt - weniger schön. So viel Urlaub kann ich mir auch nicht in der Hinterhand behalten, um das noch unterzubringen ...
Durchaus etwas her macht der optische Eindruck meines neuen 2007er-Ausweises des DGV. Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Deutschen Golf Verbandes gab es nun eine Jubiläums-Edition mit eleganter Farbgebung. Eigentlich ist dieser Ausweis ja viel zu schade, um in meiner Minibrieftasche in der Dunkelheit meines Golfbags sein Dasein zu fristen. Nur ... was mache ich sonst damit ? Ich könnte ihn mir mit einem trendy (mein neuester Lieblingsbegriff) Lanyard um den Hals hängen.
Nachteil: Dann würden auch die letzten meiner Arbeitskollegen merken, welch' kostspieliges Hobby ich habe. Wenn die wüssten - die kennen mein nächstes Auto noch nicht, was in Kürze die Garage füllt ;o).
(C) Design: DGV e.V.
An der rot eingekreisten Zahl muss ich aber im Jahr 2007 unbedingt noch arbeiten. Das wollte ich zwar in 2006 schon, aber es langte nur, um eine Reduzierung von insgesamt 0,6 zu erzielen, nachdem ich mich 1 1/2 Jahre trotz gefühlt besseren Spiels nur verschlechtert hatte - immerhin. Als schönes Wetter herrschte, war ich im Auslandsurlaub und bei dem anschliessenden schlechteren Wetter hatte ich keine Lust ...... *no comment*.
Nicht nur zu Weihnachten freuen sich Golfer über ein dem Hobby adäquates Geschenk. Auch wenn er oder sie wohl meist schon alles an notwendigem Equipment besitzt, findet sich doch immer wieder etwas, mit dem man Freude bereiten kann. Sollte ein häufiger einmal umherreisender Golfer von den Spielrunden auf fremden Plätzen die gern als Souvenir und Andenken geschätzten Golfbälle mit dem entsprechenden Logo mit nach Hause bringen, sollten diese Stücke auch ein angemessenes Zuhause bekommen. Drei Hersteller bzw. Vertreiber solcher Golfballvitrinen werden hier etwas näher beleuchtet ...
Zunehmend gibt es Leute, die sich nach vielleicht längerer Zeit des Zweifelns endlich dazu entschliessen, sich dem Golfsport intensiver zuzuwenden. Für Manche ergab sich diese vielleicht lebensverändernde Entscheidung durch die Teilnahme an einem lustigen bzw. kurzweiligen Schnupperkurs mit sporadischen Aha-Momenten in Wohnortnähe oder, wie so oft, im Urlaub. Andere gelangen durch dem Golfvirus schon verfallene Freunde zu dieser doch, speziell in Deutschland, mit einem nach wie vor exklusiven Touch assoziierten Betätigung.
Promotionaktionen und Anzeigen sollen das Wachsen des Golfsports in Deutschland pushen und steigernde Lebensqualitität suggerieren - wer hier einsteige, gelte zunehmend als "trendy". Was für ein Begriff für diese doch nach wie vor so zu bezeichnende Randsportart. Aktuellen Statistiken zufolge können sich sage und schreibe doch schon weniger als 1% der deutschen Bevölkerung als Golfspieler schimpfen - doch so viel ...
Es werden ja immer wieder völlig neue Wege beschritten, seine Puttperformance deutlich verbessern zu helfen: Bunte Linien auf den Balläquator malen, ein Auge zuhalten, wundersam technische Gebilde am Putterkopf zum besseren LineUp montieren, Schnüre zwischen Ball und Loch spannen, .... , u.s.w.
Etwas relativ Neues in diesem Sektor brachte die Firma 2Thumb Grip Ltd. von der britischen Insel auf den Markt. Wenn’s denn hilft, aber für mich ist das mit Sicherheit nichts.
quelle (C): 2Thumb Grip Ltd. | UK
Irgendwie sieht der monströse Griff ja lustig aus und hat in gewisser Weise etwas von einem Baseballschläger. Vielleicht eher für grobmotorische Golfer gedacht, die was ordentliches in Hand halten wollen oder diejenigen, die ihrem Scotty Cameron Futura Phantom-Putter noch den letzten Schliff mitgeben möchten.
Es muss ein Gerücht sein, dass man auf dem Golfplatz von einem Golfball verletzt werden könne. Soooo weich wie dieses Material ist, kann das gar nicht gehen:
quelle (C): photron.com | google video
Verformung eines Golfballes, aufgenommen mit einer Photron High Speed Kamera mit wahnwitzigen 10.000 fps (frames per second), im Moment des Auftreffens einer Driverschlagfläche. Und was lernen bzw. sehen wir noch in dieser Flash-Animation? Auch bei einem Driver bekommt der Ball einen BackSpin mit auf den Weg ...